Helfen sie mit ein offenes Atelier für die Kinder im Operndorf (Burkina Faso) einzurichten.

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Detaillierte Präsentation des Projekts

 

Das Operndorf Afrika zählt zu den gegenwärtig interessantesten Kulturprojekten weltweit und geht auf den Künstler Christoph Schlingensief zurück. Seit der Grundsteinlegung 2010 ist ein Dorf in Burkina Faso entstanden, das Kindern ein gesundes und kreatives Aufwachsen ermöglicht. Im Oktober 2011 hat die Grundschule, die derzeit Platz für 300 Kinder bietet, den Betrieb aufgenommen. Im Juni 2014 wurde die Kankenstation eröffnet und umfasst eine Ambulanz, Apotheke, Zahnklinik und Geburtenstation.

Mit dem Operndorf Afrika verband sich der Wunsch von Christoph Schlingensief einen Ort zu schaffen, an dem Menschen unterschiedlicher Herkunft künstlerisch arbeiten aund sich über die Kunst miteinander austauschen können.

 

 

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Bei dem Anblick, wie einige Kinder des Operndorfs während meines Aufenthalts im vergangenem Sommer alte Zeitungen aus dem Mülleimer fischten und darin neugierig die Bilder einer für sie unbekannten Welt studierten, dachte ich mir, wie dringend notwendig es sei, diesen Kindern nicht nur alte Zeitungen, sondern auch eine Auswahl an Büchern, Bildern und künstlerisches Arbeitsmaterial zur Verfügung zu stellen. So kam mir die Idee, ein Konzept für ein offenes Atelier im Operndorf zu erarbeiten. Es soll den Kindern die Möglichkeit geben, verschiedene künstlerische Gebiete zu erforschen und selbst schöpferisch tätig zu werden.

 

 

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Eines der Module im Operndorf, die von dem Architekten Diébédo Francis Kéré in enger Zusammenarbeit mit Christoph Schlingensief entworfen wurden, wird für das Projekt über 6 Monate hinweg als Raum zu Verfügung stehen,  der als Ort zur künstlerischen Arbeit anregen soll.

 

Eine reiche Auswahl an Bildern, Büchern, Spielen und Arbeitsmaterialien sollen auf spielerischer, intellektueller und manueller Ebene zur Inspiration dienen, die eigene Kreativität zu erforschen und Kunstschätze aus aller Welt kennen zu lernen. Auf diesem Weg möchte ich den Menschen vor Ort Zugang zu Informationen verschaffen, denen sie sich auf freiwilliger Basis widmen können. Meine Aufgabe im Atelier wird vorallem darin bestehen, sie mittels verschiedener künstlerischer Aktivitäten zu ermutigen ihrer Phantasie freien lauf zu lassen. Ich hoffe, dass ich über den Zeitraum von sechs Monaten eine Beziehung zu den Kindern aufbauen kann, in der Vertrauen wachsen und Offenheit für einen freien Austausch entstehen kann.  

 

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Es liegt mir viel daran, dass das Atelier eine 'Fensterfunktion' bekommt. Zum einen, dass die Kinder die Möglichkeit erhalten, verschiedene Kulturen kennenzulernen. Zum anderen, dass ihr Blick auf die Welt sichtbar wird. Durch die Veröffentlichung entstandener Arbeiten auf einem Blog will ich dann aus ihrer Perspektive berichten. Mittels der Kunst die Träume, Gedanken und Beobachtungen der Kinder über die Grenzen des Dorflebens hinaus tragen und damit Raum für einen neuen und unmittelbaren Blick aus/auf Afrika schaffen.

 

 

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weitere Informationen

zum Operndorf http://www.operndorf-afrika.com

über den Architekten Diébédo Francis Kéré http://www.kerearchitecture.com/

zu mir: http://www.cosimajentzsch.org

 

 

 

Welchem Zweck dient das Crowdfunding?

 

Die Leitung des Festpielhaus-Afrikas hat mir bereits zugesagt, das Operndorf als Produktionsstätte für mein Vorhaben zur Verfügung zu stellen. Nun gilt es noch die nötigen Mittel dafür zu finden. Ich hoffe mit einer Teilfinanzierung aus verschiedenen Quellen die nötige Summe für Reisekosten, Aufenthalt, Material und Transport zusammenzubringen.  

 

 

Dieser Spendenaufruf von 3000€ bei KissKissBankBank soll dazu beitragen, den Ankauf von qualitativen Büchern, Bild - und  Arbeitsmaterialien für 6 Monate zu sichern. Angesichts der materiellen Not in Burkina Faso konzentrieren sich viele Stiftungen auf die  Förderung von elementaren Grundbedürfnissen. Mir selbst stellt sich die akute Frage, inwieweit künstlerische Tätigkeiten bei "leerem Magen" (oder zumindest Mangelernährung) überhaupt Sinn machen. Dennoch glaube ich fest daran, dass die Kunst in armen Ländern genauso  wichtige Impulse geben kann wie anderorts. Deshalb bin ich über jede Unterstützung dankbar und hoffe, dass das Projekt bald Früchte tragen wird.

 

 

 

MATERIALKOSTEN

 

Bücher  1000 €

Plastifiziermaschine & Hüllen  350,00 €

Druckpresse 200,00 €

Scanner  180,00 €

Papier (80/160g A3, A4) 400,00 €

Zeichenpapier 100 €

Pritt & Scotch 300,00 €

40 Scheren 80,00 €

Farben (Bunt-& Bleistifte, Filzstifte, Wasserfarben,Tusche) 300,00 €

Pinsel 100 €

Konstruktionsspiele (Kappla, Bamboleo, Brückenbau, Bambus) 200,00 €

Kamishibaïtheater & 20 Geschichten  250,00€

Kopien 100 €

 

Gesamt: 3560,00 € 

 

 

 

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Cosima Jentzsch

Cosima Jentzsch lebt und arbeitet in Brüssel (Belgien). Infolge ihrer Ausbildung in Bildender Kunst (UdK Berlin) und Theater (École Internationale du Théâtre 'De Kleine Academie' Brüssel) arbeitet sie an interdisziplinären Projekten im Grenzbereich zwischen Darstellender - und Bildender Kunst. Parallel zu ihrer eigenen künstlerischen Arbeit hat sie... Den Rest sehen